DAS SIND WIR.

Vielleicht möchtest Du ja wissen, mit wem Du es hier zu tun hast. Mein Name ist Stefan, Baujahr 1974 und jahrelang großer Verfechter des Pauschaltourismus. „Wohnwagen? Nie!“ war eine ganz tiefe Überzeugung, von der ich immer dachte, dass ich sie niemals aufgeben werde. Die Zeit bei der Bundeswehr hat übrigens, trotz einiger Zelteskapaden, diesen Glauben nicht erschüttern können. Ganz im Gegenteil, wenn ich ehrlich bin…

Bis dieser Sommer kam, der Sommer 2005. Urlaub war keiner geplant, wirklich viel Geld war auch nicht auf dem Konto und trotzdem wollten meine damalige neue Freundin und ich ein paar Tage Sonne genießen. Und was liegt da näher als die Adria, die von München in wenigen Stunden erreichbar ist…? Ich erinnere mich noch sehr genau: „Du, beim Discounter gibt es ein total günstiges großes Familienzelt, da haben wir Platz ohne Ende. Und ausserdem ist das doch ein tolles Abenteuer…!“

So kauften wir also dieses Zelt – ein kluger Mann diskutiert nicht! – und das weitere nötige Zubehör und los ging es über den Brenner. Hat es mir gefallen? Verdammt, ja! Und zwar so gut, dass nach der Geburt der Tochter ein Wohnwagen hermusste, den ich nicht mehr missen möchte. Der mir ans Herz gewachsen ist. Und der immer wieder im Jahr unser kleines Zuhause ist. Egal ob am Chiemsee oder eben an der Adria. Trotz oder gerade wegen dieser Momente, in denen man am liebsten wieder Pauschalurlaube buchen möchte.

Momente, in denen man sich beim Vorzeltaufbau auf den Daumen schlägt. Man stundenlang mit dem Aufbau der SAT Schüssel verbringt. Der Regenschauer fast die Pinie auf den Wohnwagen legt. Ein Tornado nur wenige hundert Meter am Campingplatz vorbeizieht und einem dabei das Herz in die Hose rutscht. Oder oder oder. Camping ist nicht nur Urlaub. Camping ist eine Einstellung. Camping ist wundervoll.

Damit es auch bei Dir von Anfang an so sein kann, habe ich einige Tipps zusammengestellt. Kleine Ideen und Erfahrungen, die Euch das ein oder andere Fettnäpfchen ersparen können. Die manchmal allerdings dazu gehören. Glaub mir, ich steckte immer wieder knietief in ihnen. Und bin immer wieder heraus gekommen…

Selbst im bisher schwärzesten Moment unserer Camperkarriere, als ich morgens auf dem Weg zu Arbeit feststellte, dass unser Wohnwagen Knaus 500 FDK, der nach einem Kururlaub übers Wochenende an der Strasse stand, über Nacht gestohlen wurde. All die Stunden, die ich investiert hatte. All das Geld, was in ihm steckte – alles futsch. Da half auch nicht das Wissen, dass die Toilettenkassette noch nicht entleert war. Naja, ein ganz bisschen dann irgendwann doch.

Aber jedes Ende ist auch ein Anfang und so machten wir aus der Not eine Tugend und kauften einen nigelnagelneuen Knaus 580 QS – unseren absoluten Traumwohnwagen. Mit Doppelbett. Etagenbetten. Einem Riesen Kühlschrank. Und einer separaten Dusche. Übrigens habe ich diese eine Liebe natürlich auch in einem extra Video festgehalten…

Und mit der Erfahrung des ersten Wohnwagens war es dann auch gar nicht mehr sooo schwer, all das Equipment am neuen anzubauen, Kabel zu ziehen, sich weh zu tun und sich dann doch am Ergebnis zu erfreuen.

Von diesen Erlebnissen berichte ich – auch immer wieder mal rückblickend – im Blog oder besser: Reisetagebuch. Damit Du aus meinen (doppelten) Erfahrungen profitieren kannst, findet Du Tipps aus der Praxis. Produktbeschreibungen und auch Kauftipps. Eine Erstausstattungsliste. Und bald in der Videothek auch schon die ersten Videos, die wir ab Frühjahr 2016 aufnehmen werden.

Hab viel Spass und noch mehr Infos und Aha-Momente auf diesen Seiten!